Traditioneller Werbetag
DRK und Feuerwehr
Beim traditionellen Werbetag der Hilfsorganisationen DRK und Pfarrerin Angelika Bless und Diakon Joseph Depta segneten danach das Fahrzeug. Der Diakon betonte, als Menschen seien wir auf ein Leben in der Gemeinschaft angelegt. Auch unsere technischen Errungenschaften, unsere Fahrzeuge inbegriffen, sollen der Gemeinschaft dienen. Sie helfen, dass man schneller zu anderen Menschen und Orten komme und bei Bedarf Hilfe, Beistand und Rettung aus großer Not erhalte. Die Pfarrerin sagte, dass die Mitglieder des DRK große Verantwortung in Notsituationen tragen. Es müsse jeder im Team handeln und wissen was zu tun sei. Dieses Fahrzeug unterstütze die Arbeit und könne helfen, Leben zu erhalten. „Ich wünsche Ihnen im Einsatz, dass Sie das tun was Sie müssen und immer den Mut und Überblick behalten“, so Bless abschließend. © jüh/ Bauländer Bote vom 8.5.2009
Feuerwehr am 1. Mai wurde das neue DRK-Einsatzfahrzeug „T 4“ am Freitagvormittag auf dem Rathausplatz von Pfarrerin Angelika Bless und Diakon Joseph Depta eingeweiht. Der lang ersehnte Wunsch, die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges, ging beim DRK Ortsverein (OV) Sennfeld in Erfüllung. Durch Geldspenden und Arbeitsleistungen wurde die fi nanzielle Voraussetzung zum Kauf des Fahrzeugs geschaffen. Der Fahrzeuginnenausbau wurde durch ehrenamtliche Helfer, unter der Leitung von Bereitschaftsleiter Klaus Stapf, durchgeführt. Viele Mitglieder der Adelsheimer Hilfsorganisationen, DRK, Feuerwehr, DLRG, befreundete Ortsvereine, Vertreterinnen und Vertreter des DRK-Kreisver-bandes, des Stadtrates und der Sennfelder Vereine zeigten mit ihrer Anwesenheit ihre Verbundenheit. Mit Dudelsackklängen stimmte das Ehepaar Rosalba und Uwe Seitz die Festgäste musikalisch ein. Achim Falkenstein überreichte im Auftrag des Autohauses Lademann einen Scheck in Höhe von 250 € für das Jugendrotkreuz. Die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Beate Bielesch hieß die zahlreichen Besucher willkommen. Sie dankte den Spendern und freiwilligen Helfern beim Fahrzeuginnenausbau. Ihre besondere Anerkennung sprach sie Bereitschaftsleiter Klaus Stapf aus, der viele Stunden investiert habe. Stapf ließ danach den Kauf des Fahrzeuges Revue passieren. Die Indienststellung des Einsatzfahrzeugs sei eine unendliche Geschichte gewesen. Im Frühjahr 2008 war klar geworden, dass der „Rentenantrag“ des Einsatzfahrzeugs gestellt werden musste. Doch bis zum wohlverdienten Ruhestand sei aber fast noch ein Jahr vergangen. Zusammen mit Mitgliedern und Freunden des Ortsvereins habe man ein Fahrzeug im Internet gefunden, welches im Heilbronner Raum als Mietfahrzeug im Einsatz war. Doch vor dem Erwerb mussten noch drei Probleme, wohin mit dem Fahrzeug, was für einen Ausbau und woher die fi nanziellen Mittel, gelöst werden. Zunächst wurde es in der Garage der Vorsitzenden abgestellt. In der Vorstandschaft war man sich einig, dass der OV kein Intensivmobil benötige, sondern ein bezahlbares, unterhaltbares, effektives und für die Bedürfnisse geeignetes Transportmittel. Der Aufgabenbereich des „T 4“ sei der sichere Transport der Einsatzkräfte bei Notfalleinsätzen und Übungen. Für diesen Zweck wurde es mit durchdringendem Signalhorn, dem Martinshorn, ausgestattet. Die Heimatverbundenheit wurde mit dem Sennfelder Wappen an den Türen dokumentiert, so Stapf. Die Aufschrift „Helfer vor Ort“ solle die Verkehrsteilnehmer und Mitbürger zum Nachdenken veranlassen. Der „T 4“ solle aber auch, so wie sein Vorgänger, der Seniorengymnastikgruppe zum Besuch von Veranstaltungen sowie dem Jugendrotkreuz für den Transport ins Zeltlager dienen. Das dritte Problem, die Bezahlung des Fahrzeugs, konnte der OV nicht alleine lösen, sondern war auf Geldspenden und freiwillige Helfer angewiesen. Der Bereitschaftsleiter dankte zuletzt allen, die ihren Beitrag zum Erwerb und Umbau des Einsatzfahrzeugs geleistet haben.
Der stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Buchen, Bürgermeister Klaus Gramlich, übermittelte zunächst die Grüße und Glückwünsche des Gemeinderates, der Bürgerschaft und des DRK-Kreisverbandes. Die SEG-Sennfeld könne jederzeit zum Einsatz kommen, wozu man technisches Gerät benötige. In der Stadt Adelsheim habe das DRK eine lange Tradition. Das DRK habe in Sennfeld nicht nur die Aufgabe einer Hilfsorganisation, sondern beteilige sich rege am öffentlichen Leben. Die Stadt freue sich mit dem DRK-Ortsverein und wünschte den Mitgliedern, dass sie von ihren Einsätzen gesund zu ihren Familien zurückkommen mögen. Zuletzt überreichte Achim Falkenstein im Auftrag des Autohauses Lademann einen Scheck für das Jugendrotkreuz in Höhe von 250 €. Das neue Einsatzfahrzeug sowie die Fahrzeuge der Feuerwehrabteilung Sennfeld wurden von den Gästen in Augenschein genommen, wobei Klaus Stapf und Feuerwehrstadtkommandant Hans Schönsiegel Rede und Antwort standen.
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